Kinderbunker

Дата публикации: 31 Март 2015, 04:26

 

Trotz angeblicher Friedensgespräche und schriftlicher Vereinbarungen, die am 15. Februar in Minsk offiziell getroffen wurden, kennt das Land der wahren Helden bis dato keinen Waffenstillstand. Und wenn plötzlich doch ganz still um sie herum wird, dann rechnen die Donbass Bewohner nicht mit dem Ende der Beschüsse ihrer Wohngebiete, sondern mit dem nächsten Artillerieschlages seitens skrupelloser Kiewer Regierung und faschistischer Nazi-Bataillone.

 

Bis heute müssen tausende Donbass Bewohner ihr Leben in den Kellern und Luftschutzbunkern verbringen. In der Hoffnung, dass der Tod an ihnen und ihren Liebsten vorbei geht. So auch in Perwomajsk, Volksrepublik Lugansk.

 

Bereits seit dem Sommer 2014 haben mindestens 120 Bewohner von Perwomajsk kaum Tageslicht zu Gesicht bekommen. Denn seitdem ihre eigene Regierung beschossen hatte, sie und ihre Familien mit Waffen und Gewalt vor dem Frieden und ihren eigenen Vätern, Brüdern und Söhnen “beschützen” zu wollen, wurde der Bunker zu ihrem Zuhause. Und für 12 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren sogar auch zur Schule, zum Kindergarten und zum Spielplatz…

 

Hier kichern die Mädels nicht über die “komische” Frisur ihrer neuen Schulfreundin. Hier träumen die Jungs nicht von Hightech-Turnschuhen aus der TV-Werbung. Hier führen selbst die Kleinsten schon Erwachsenengespräche. Denn hier läuft die Kindheit “etwas” anders ab.

 

In diesem Bunker von Perwomajsk lebt seit 8 Monaten u.a. auch eine 7 köpfige Familie. Die 5 Geschwister haben in dieser Zeit gelernt, was es heißt, zusammenzuhalten und jeden Moment ihres Lebens hier füreinander da zu sein. Auf ihren Kinderzeichnungen fehlen die fröhliche Männchen, die kleinen süßen Katzen oder Hunde. Sie malen Panzer, Bomben. Sie zeichnen Krieg. Denn er ist hier jede Sekunde allgegenwärtig.

 

Quelle: Remembers


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