Epoche namens Putin: die Zehn wichtigsten Erfolge des „rasanten Tigers“

   Дата публикации: 30 марта 2015, 19:25

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Vor 15 Jahren, am 26. März 2000, wurde Wladimir Putin zum ersten Mal als Präsident gewählt. Er kam in einer schweren Zeit an die Macht und konnte weitaus mehr tun, als nur Russland vor dem Zerfall zu bewahren. Nach 15 Jahren kann man nun mit gutem Gewissen sagen: Wir sind wieder eine Supermacht, mit gut entwickelter Wirtschaft, Industrie, fortschrittlicher Armee und Flotte.

Natürlich läuft auch heute noch nicht alles rund. Aber damals, vor 15 Jahren, hatten viele das Gefühl, dass das Land am Ende ist. Jedoch konnte Putin den Menschen in Russland und auf der ganzen Welt beweisen, dass man uns nicht so einfach besiegen kann.

 

 

ALEKSEJ SERNAKOW

 

In 15 Jahren konnte der „rasante Tiger“ (Journalisten gaben Putin diesen Spitznamen) erreichen, dass man wieder mit Respekt über unser Land spricht.

Wir entschieden uns, ein eigenes Rating mit den größten Erfolgen Putins und seines Teams zu erstellen, dabei halfen uns die Experten der Zeitung „Vechernjaja Moskva“.

 

 

1. RETTUNG DER RUSSISCHEN FÖDERATION VOR DEM ZERFALL

 

Aleksei Muchin, Generaldirektor des Zentrums für politische Informationen:

– Putins Rolle in der Wahrung der Einheit der Russischen Föderation ist bedeutend. Änderung der territorial-administrativen Aufteilung Russlands, Einführung der sieben Föderalbezirke verlangsamten zuerst und leiteten später die Umkehrung der Prozesse ein, die direkt zum Zerfall der Russischen Föderation führten. Glücklicherweise merkte Boris Jelzin, was ablief und legte sein Amt nieder. Putin hat die Gefahren erkannt und eine Reihe präventiver Maßnahmen getroffen.

 

 

2. ENDE DES KRIEGES IN TSCHETSCHENIEN

 

Viktor Murachowski, Chefredakteur der Zeitschrift „Arsenal Otetschestwa“:

– Erinnern Sie sich daran, wie das Volk folgende Aussage Putins verinnerlichte: „Auf der Toilette töten.“ Wie wir wissen, wurde dies in Bezug auf die Terroristen im Nordkaukasus geäußert. Dank Putin war die Schande des Ersten Tschetschenienkrieges, der mit dem Abkommen von Chassawjurt endete, vergessen.

Die russische Armee wurde wiederbelebt und trug maßgeblich zur Vernichtung der Terroristen bei. Das Wichtigste dabei ist, dass nicht nur die Handlungen des Militärs erfolgreich waren, sondern die Tatsache, dass die Landesregierung politischen Willen zeigte.

 

 

3. FESTIGUNG RUSSLANDS STELLUNG AUF DER INTERNATIONALEN ARENA

 

Mikhail Panchenko, Politologe:

– In den letzten 15 Jahren konnte Russland seine Stellung in Bezug auf den Einfluss in der Weltpolitik deutlich verbessern, momentan sind wir unter den drei einflussreichsten Ländern, zusammen mit den USA und China. Die ersten ideologischen Grundlagen dafür wurden dabei bei Putins Rede in München im Jahre 2007 geschaffen. Wirklich beispielhaft für unseren eisernen Willen war die Situation im August 2008 in Ossetien. Im Grunde genommen stand Russland auf und sagte: „Ab Morgen werden wir anders leben!“

 

 

4. SCHAFFUNG EINES SOZIAL ORIENTIERTEN LANDESBUDGETS

 

Maksim Safonow, Doktor der Betriebswirtschaftslehre, Professor:

– In den letzten 15 Jahren wurden wichtige Schritte eingeleitet, und das Landesbudget ist nun sozial orientiert. Aber es gibt keine Grenzen der Perfektion, ich denke also, dass wir uns nicht auf den Erfolgen ausruhen sollten. Ein gutes Beispiel ist die Freude der Krimeinwohner nach Angliederung an Russland. Die Renten und Sozialleistungen wurden nun an die russischen Normen angepasst. Gestern nahm ich an der Generalversammlung der Russischen Akademie der Wissenschaften teil, an der Premierminister Dmitri Medwedew eine Rede hielt. Er versicherte, dass man allen sozialen Verpflichtungen trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage nachkommen wird.

 

 

5. VORZEITIGE RÜCKZAHLUNG DER STAATSSCHULDEN

 

Wladislaw Ginjko, Volkswirt, Dozent der Russischen Akademie für Volkswirtschaft:

– In der Zeit mit Wladimir Putin konnte man die externe Verschuldung deutlich senken. Natürlich besitzt Russland auch heute noch externe Schulden, jedoch ist die Verschuldung in Bezug auf das BIP ziemlich gering. In erster Linie erlaubt es uns, unabhängig zu politisieren.

Denn Kredite bei ausländischen Finanzbetrieben sind oft mit Auflagen verbunden. Diese werden oft hinter verschleiernden Formulierungen versteckt. Jedoch sinkt merkwürdigerweise oftmals der Lebensstandard der Bevölkerung nach solchen „Reformen“, diese Tatsache ist heute in der Ukraine sichtbar. Wäre unsere Verschuldung höher, würden uns die Sanktionen natürlich noch härter treffen.

 

 

6. BILDUNG DES STABFUND UND DES STAATSFONDS

 

Boris Shmelev, Professor, Leiter des Zentrums des Russischen Ökonomieinstituts:

– Putin selbst war Initiator bei der Gründung dieser Institute. Es wurde viel Geld in diese Sache investiert, ca. drei Trillionen US-Dollar, finanziert durch die Gewinne der Öl- und Gasförderungsbranche, dank der guten Konjunktur. Genau dieses Geld ermöglicht es uns jetzt, die Folgen der schweren wirtschaftlichen Zeiten abzumildern. Vor allem die Mittel des StabFunds werden zur Erfüllung der sozialen Verpflichtungen eingesetzt.

 

 

7. GRUNDLEGENDE REFORMATION DER ARMEE SOWIE DES SYSTEMS DER RÜSTUNGSINDUSTRIE

 

Igor Korotchenko, Chefredakteur der Zeitschrift „Nazionalnaja Oborona“:

– Heute sind qualitativ neue Wehrkräfte vorhanden. Man kann ohne zu übertreiben behaupten, dass unsere Armee eine der stärksten auf der ganzen Welt ist. Dies wurde auch von unseren Opponenten erkannt. Genau während Putins Regierungszeit fing man wieder an, unsere Armee zu respektieren. In den letzten 15 Jahren fand eine Restrukturierung in der Rüstungsindustrie statt. Aus Putins Initiative wurden mächtige vertikal-integrierte Holdings gegründet, jede von denen eine ganze Kette von Entwicklern und Produzenten vereint. Daraus resultierend besetzt Russland den zweiten Platz im Waffenexport.

 

 

8. BILDUNG INTEGRATIVER VEREINIGUNGEN IM RAHMEN DES BÜNDNISSES UNABHÄNGIGER STAATEN

 

Sergey Markov, Direktor des Instituts für Politikwissenschaften, Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer Russlands:

– Bildung solcher Bündnisse ist eine Garantie für stabilen wirtschaftlichen Wachstum. Es entstehen neue Märkte und Möglichkeiten gemeinsamer Entwicklung neuer Technologien. Insgesamt betrachtet stellt es den Willen unserer Völker dar. Das russische Volk möchte gemeinsam mit den Völkern weitergehen, mit denen wir schon während der Zeiten des russischen Imperiums und der UdSSR zusammengelebt haben. Und dies ist sehr wichtig, wir sehen auch eine positive Reaktion seitens der Partnerländer. Die Initiatoren der Bildung dieser Bündnisse sind zweifelsohne Wladimir Putin und der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew.

 

 

9. DURCHFÜHRUNG DER OLYMPIADE 2014 IN SOTSCHI

 

Jelena Issinbajewa, zweifache Olympia-Sieger im Stabhochspringen, Bürgermeisterin des Olympiadorfes 2014 an der Küste:

– Der hauptsächliche Erfolg besteht nicht nur darin, dass die Organisation der Olympischen Spiele sehr erfolgreich war, sondern auch die Tatsache, dass Menschen aus der ganzen Welt ein neues Russland kennen gelernt haben: stark, modern, erfolgreich. Ich habe mit Menschen gearbeitet, habe interne Abläufe gesehen und bemerkt, wie sich ihre Stimmung verändert, von Skepsis hin zur Begeisterung.

Dabei gab es anfangs sehr viele Skeptiker. Ich erinnere mich an Putins Rede bei der Sitzung des Olympischen Organisationskomitees im Jahre 2007 in Guatemala, dank ihm erhielten wir den Zuschlag für die Durchführung der Olympischen Winterspiele.

 

 

10. ANSCHLUSS DER KRIM AN DIE RUSSISCHE FÖDERATION

 

Dmitry Orlov, Politologe, Generaldirektor der Agentur für politische und wirtschaftliche Kommunikation:

– Reintegration der Krim war für das ganze Land sehr bedeutend. Aus politischer Sicht förderte dies Bildung einer neuen Koalition zur Unterstützung der Regierung. Ein Phänomen patriotischer Mobilisierung ist dabei entstanden, welches bis heute anhält. Dieses wird auch als „Russischer Frühling“ bezeichnet. Gemäß Umfragen ist dieser Effekt noch nicht vollständig ausgeschöpft. Zweifellos war die Reintegration der Krim ein sehr bedeutender Schritt, jedoch möchte ich unterstreichen, dass es nur eine Episode der Epoche Wladimir Putin ist.

 

 

ANMERKUNG

Wladimir Putin kam im Jahre 1952 in Leningrad (St. Petersburg) zur Welt. Im 1975 machte er seinen Abschluss an der juristischen Fakultät der staatlichen Universität in Leningrad und wurde als Mitarbeiter dem KGB zugewiesen. Zuerst arbeitete er in der Abteilung für Auslandsspionage, besuchte danach jedoch die KGB-Hochschule in Moskau und wechselte nach dem Abschluss zur Inlandsspionage. In den Jahren 1985 – 1990 war er in DDR tätig. Putin hat zwei Töchter, Meistertitel in den Sportarten Judo und Sambo, sammelt geografische Karten und Marken mit Porträts berühmter Menschen.

 

Übersetzt von: Tatiana Parmaksiz, Eurusky

Quelle: Die abendliche Moskau


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