In Konstantinowka wurde der Journalist entführt, der zuvor den tragisch bekannten Unfallort aufgenommen hatte

Дата публикации: 23 марта 2015, 00:18

Leute in Militär-Uniform haben Denis Tschubacha, den Redakteur der städtischen Internetseite entführt.

 

am9HP3dR1tE

Denis Tschubacha

 

 Er ist Autor der Bilder vom Unglück, das am 16 März 2015 passiert ist. An dem Tag ist ein achtjähriges Mädchen Polina unter den Raupenrädern eines Panzers der ukrainischen Armee gestorben.

 

Denis hat man am 18 März in der Frühe verhaftet und in unbekannter Richtung weggebracht. Verwandte und Freunde des Journalisten bekommen keine deutliche Antwort; weder von der Miliz noch von den anderen Machtstrukturen der Stadt, die unter ukrainischen Kontrolle steht.

 

Denis Tschubacha, der unter anderem auch Sekretär der KPU ( Kommunistische Partei Ukraine) in der Stadt Konstantinovka ist, hat sich in der Vergangenheit offen darüber geäußert, dass es im Donbass keine Separatisten gibt. Er sagte, dass es eine Volksbewegung für die Vereinigung mit Russland und anderen ehemaligen sowjetischen Republiken auf den Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit ist. Und dass der Maidan den Donbass-Leuten den Anstoß für das aktive Handeln gegeben hat.

 

«Volksaufstände haben seit Februar begonnen. Das war ungewöhnlich für viele apolitisch scheinende Städte. Ohne irgendeinen Hinweis von jemanden haben die Menschen rote sowjetische Flaggen erhoben — Flaggen der UDSSR, Sowjetukraine und Sowjetweissrussland.

 

Und natürlich die Siegesflagge- ein uns allen so nahstehendes und verständliches Symbol. Es waren auch die schwarz-orangenen Georgs-Bändchen und Flaggen der Russischen Föderation. Sie bedeuten nicht Separatismus, wie es die Kiewer Regierung darstellte, sondern den Widerstand gegen all das, was in Kiew auf dem Maidan geschah. Ich, als Donbass-Einwohner, als Augenzeuge und Teilnehmer dieser Ereignisse, behaupte, dass es so und nicht anderes war.» So sprach Denis in einem seinen Interview noch vor dem Anfang der so genannten «ATO».

 

Nachdem die Militärkräfte der Ukraine Konstantinovka besetzt haben, erzählte der Journalist in einem anderen Interview:

 

«Mit dem Einmarsch der Nationalistischer Macht haben Repressionen und Banditentum angefangen. Ein Nachbar oder Bekannter könnte auf jedem beliebigen Menschen zeigen und derjenige würde hinterm Gitter eingesperrt. Egal wer und wofür. Auf einmal wurde man der Beschuldigte. Die Verdächtigen, die man früher für drei Tage festnahm, sind nun für zehn Tage eingesperrt. Die Miliz säuft und ist ständig auf der Konfrontation mit Bevölkerung aus.

 

Menschen haben Angst. Sogar diejenigen, die Kiewer Propaganda geglaubt und auf die ukrainische Armee gewartet haben, sind von den Geschehnissen unzufrieden…

 

Wenn ich in meiner Heimat bin, bleibe ich nicht lange, damit ich nicht in das Augenfeld der ukrainischen Geheimdienstes gerate und mich dann dem Verhör unterziehen muss. Es gibt ja «Freunde», die auf mich mit dem Finger zeigen könnten.»

 

Wie es aussieht, haben sich solche «Freunde» tatsächlich gefunden.

 

Quelle Der russische Frühling


Комментировать \ Comments
Самые популярные новости соцсетей

bottom_banner_3
Pomosh
bottom_banner_1