Sachartschenko: Donbass fordert Sanktionen gegen Kiew

   Дата публикации: 14 марта 2015, 03:04


Die Chefs der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki, haben in einem Schreiben an Frankreichs Präsident Francois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf verwiesen, dass Kiew die gemäß den Minsker Vereinbarungen übernommenen Verpflichtungen sabotiert.

 

«Wir sehen uns gezwungen an Sie, als Garanten der Minsker Abkommen zu appellieren, mit der Bitte Druck auf Kiew auszuüben bis hin zur Einführung von personalisierten oder wirtschaftlichen Sanktionen. Diese Maßnahmen sollen die Regierung in Kiew dazu bewegen die, am 12 Februar in Minsk, in ihrem Beisein vereinbarten Punkte zu erfüllen. Ukraine sabotiert offen die Erfüllung der Verpflichtungen, die ihr auferlegt wurden. Erstens: Ukrainische Truppen halten den Zeitplan für den Abzug schwerer Waffen und stellen die Informationen über die Dislozierung ihrer Einheiten der OSZE nicht zur Verfügung, was durch die Vertreter von OSZE eindeutig bestätigt wird. Zweitens: Die oberste Rada hat bis jetzt nicht mit der Prozedur angefangen, die Regionen von Donbass zu definieren, die den vereinbarten Sonderstatus erhalten sollen. Die festgesetzte Frist von 30 Tagen läuft bereits morgen, am 14 März aus», — sagt Alexander Sachartschenko.

Verwiesen wird außerdem auf eine Verstärkung der Wirtschaftsblockade der Volksrepubliken Lugansk und Donezk durch Kiew.

 

„Aufgrund der Tatsache, dass Kiew sich weigert, jegliche Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Region zu unternehmen, appellieren wir an Sie als Garanten der Minsker Abkommen, uns Spezialisten für den Wiederaufbau unseres Bankenwesen zur Verfügung zu stellen. Unsererseits garantieren wir  die Sicherheit ihrer Fachkräfte und ihrer Begleiter. Außerdem appellieren wir an Sie, folgenden ukrainischen Bürgern die Einreise in die EU zu verweigern: Jatsenjuk, Poltorak, Turtschinow, Awakow, Loschkin, Kolomojskij. Grund: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, massive Verletzung der Menschenrechte mit Hilfe von Terror und wirtschaftlicher Blockade der Region. Wir bitten Sie, die finanzielle Unterstützung für die volksfeindliche Regierung Jatsenjuk-Awakow einzustellen, bis zu dem Zeitpunkt, wo die wirtschaftliche Blockade der Region aufgehoben ist und politische Lösung des Konfliktes erreicht wird.“, — betont Igor Plotnizki.


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