Evakuierung der Flüchtlinge aus Ost-Ukraine. Dem Tod entkommen…

   Дата публикации: 22 февраля 2015, 01:07


«Erzählen Sie» — , sagt Journalist der Frauen im Buss.
Was sollen wir erzählen? Dass wir uns in den Kellern verstecken müssen? Wir verstecken uns, das Haus bebt, der Verputz fällt uns auf den Kopf. Es gibt keinen Keller bei uns — wir liegen auf dem Boden und grübeln nur… Wir haben Keller, aber dort ist es feucht. Ich habe keinen Keller. Ich lag im Haus, und wusste nicht, wo ich mich verstecken sollte. Nach oben, unten, egal wohin. Ich hatte Angst. Kinder hatten Angst. Mein Herz hält nicht noch ein weiteres Mal nicht durch. Ich bin bis zur Tür gekrochen, dort stand ich dann und betete zu Gott. Eine Frau saß im Keller. Als sie rauskam, fiel der Kronleuchter von der Decke. Der Kronleuchter und den Putz. Gestern färbte sich alles blutrot. Es gab kein Licht, die Fenster waren mit dem dunklen Stoff zugedeckt. Trotz dessen leuchtete es durch. Was das schon wieder für Munition war – weiß ich nicht. Ich weiß nicht, was das war. Es ist schrecklich. Wir biegen jetzt zu den Orten Brjanka, Altschewsk ab. Hoffentlich kommen wir an. Er war sehr schrecklich. Es ist kein Einzelfall. Es passiert dauernd. Kinder gehen nicht zur Schule. Neben unserer Schule ist eine Granate gefallen. Alle Fensterscheiben sind rausgeflogen. „Besten Dank“ dem Poroschenko. Er hat unseren Kindern ihre Kindheit genommen und uns unseres Leben beraubt, das wir scheinbar nicht verdient haben.


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