Erklärung von Sachartschenko und Plotnizkij zu den Minsker Vereinbarungen

   Дата публикации: 03 февраля 2015, 19:07


Die Minsker Verhandlungen sind nicht unseretwegen gescheitert. Unsere bevollmächtigten Vertreter waren dort anwesend. Es waren Denis Puschilin und Wladislaw Wejlen. Sie hatten das Mandat, Verträge zu unterzeichnen und Fragen zu diskutieren, was den Abzug von schwerem Gerät  oder die Feurpause anbetrifft. Ich möchte euch an etwas erinnern. Es war die ukrainische Seite, die zunächst gar nicht zum Treffen erschien. Später tauchten sie auf mit einem mehr, als fragwürdigen Mandat. Unsere Hauptforderung war, dass Ukraine eine bevollmächtigte Person stellt. Eine Person, welche dazu berechtigt ist, die Ukraine zu vertreten. Das war nicht der Fall. Deshalb sind alle Schuldzuweisungen in unsere Richtung unbegründet.

Ukraine fordert, dass wir uns hinter die Trennungslinie vom 19 September zurückziehen. Wir sollen uns also zurückziehen? Wir sollen unsere hart erkämpften Positionen aufopfern? Zum wiederholten Male versuchen sie uns zu betrügen. Wenn Poroschenko und seine Minister, die Vereinbarungen von Minsk ja unterzeichneten, ihr schweres Gerät zurückgezogen hätten. Einfach nur zurückgezogen — zu den vereinbarten Bedingungen… Dann gäbe es jetzt keine Wolnowacha, keine Bombardements der Stadte Donezk, Lugansk, Perwomajsk und vieler Dörfer. Dann gäbe es keine zivilen Opfer, dann gäbe es nicht das, was uns zur Verteidigung unseres Landes bewegt. Deswegen liegt die Schuld für dieses Blutbad bei Ihnen persönlich, Herr Präsident. Und an euren Truppen, die skrupellos unsere Städte und unsere Zivilisten beschossen und weiter beschießen. Sie sind nicht in der Lage gegen eine Armee zu kämpfen, deswegen kämpfen sie gegen zivile Bevölkerung.

Wir stehen immer noch zu unserem Wort. Europa und die Welt sollten Kiew endlich zwingen, seine falsche Maske abzuwerfen. Wenn die ukrainische Regierung wirklich an Verhandlungen interessiert ist, dann können sie jederzeit kommen und wir werden verhandeln. Aber davor bestehen wir auf einem OFFIZIELLEN Vertreter der ukrainischen Regierung. Ich möchte die ukrainischen Machthaber daran erinnern, dass sie uns mit Waffengewalt nicht besiegen konnten. Diesen Sommer nicht. Und auch jetzt nicht. Es funktioniert nicht. Wir haben die geistige Kraft dazu, Wir leben auf unserem Land. Wir haben immer hier gelebt, wir leben hier auch jetzt und werden weiter hier leben. Es ist unser Land. Ich möchte mich auch an das ukrainische Volk wenden. An die Mutter, Ehefrauen, Schwestern, Väter, ältere Menschen… Schicken eure Söhne, Männer, Brüder und Kinder nicht in den sinnlosen und gnadenlosen Kampf. Interessen der Junta sind keine Interessen vom ukrainischen Volk. Das ukrainische Volk ist eigentlich ein friedliebendes Volk. Jeder Krieg widerspricht der menschlichen Natur. Eine große Bitte. Kommt zur Selbstbesinnung! Menschen, öffnet eure Augen! Hört endlich auf, das ukrainische Blut in den Feldern von Donbass zu vergießen!


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