Das Bordell von Davos

Дата публикации: 31 Январь 2015, 17:14

Interview mit dem Sergey Glasjew (Der russische Ökonom, der Politiker, der Berater des Präsidenten Russlands für die regionale Wirtschaftsintegration)

glaziev

News Front: Sehr geehrter Sergej Jürjevitsch! Erst vor kurzem schloss das Wirtschaftsforum in Davos seine Türen. An diesem Forum nehmen traditionsgemäß Vertreter der Oligarchie, Politik, sowie Amtsträger aus verschiedensten Staaten teil, die eines gemeinsam haben: Den Glauben in liberale Globalisierung. Auch dieses Mal beschworen sie sich gegenseitig, den freien Kapitalfluss nicht zu behindern. Die russische Delegation leitete der erste Vizepremier Igor Schuwalow, der versprach, keine Devisen-Beschränkungen einzuführen und bezeichnete die Gerüchte diesbezüglich, als Märchen. Wie würden Sie sich dazu äußern?

 

Glasjew: Dann müsste man auch das chinesische, malaysische, indische, koreanische und brasilianische „Wirtschaftswunder“, als Märchen abtun. In all diesen, schnell wachsenden Staaten existieren die einen oder anderen Formen währungsbezogener Regel- und Kontrollmaßnahmen. In bestimmten Entwicklungsphasen kamen derartige Kontrollmechanismen auch in europäischen Staaten zum Einsatz. Erst vor kurzem wurden sie wieder auf Zypern und Island eingeführt. Vermutlich wird es demnächst auch in Griechenland notwendig sein. Sogar in USA gelten bestimmte Einschränkungen. Sie haben eine fachlich spezialisierte Kommission, bestehend aus Vertretern der Geheimdienste. Diese Kommission verhinderte erst vor kurzem arabische Investitionen in die US-Hafeninfrastruktur. Devisenregulierung und Devisenkontrolle sind überall auf der Welt anerkannte Methoden, um die nationalen Währungssysteme vor Bedrohungen von außen zu schützen. Und die werden sehr oft angewendet, um Angriffe durch Spekulationen abzuwehren, oder Kapitalflucht zu verhindern, oder Insolvenzen zu verhindern. Aber auch in solchen Fällen, wo gesamtwirtschaftliche Stabilisierung in Krisenzeiten notwendig ist.

 

News Front: Warum brüstet sich dann Schuwalow damit, dass er zusammen mit Hermann Gref und Alexej Kudrin den russischen Präsidenten davon überzeugte, die Regulierungsmaßnahmen zurückzunehmen? Was ist hierbei die wirtschaftliche Errungenschaft?

 

Glasjew: Es ist keine wirtschaftliche Errungenschaft, sondern Errungenschaft gewisser wirtschaftlicher Interessen. Der Rückzug von der Devisenkontrolle wird hofiert durch Vertreter des großen internationalen Kapitals. Damit bauen sie ihre Dominanz auf nationalen Finanzmärkten der Entwicklungsländer aus und holen den Profit durch gezielte Manipulation dieser Märkte ein. Erstmals ist es ihnen gelungen die Rücknahme der Beschränkungen in Verbindung mit kurzfristigen Staatsanleihen durchzuwinken. Das ermöglichte ihnen und den russischen Finanz-Machthabern eine Staatsanleihen-Finanzpyramide nach Schneeballsystem zu legalisieren und rechtzeitig, mit exorbitanten Gewinnen aus dem Geschäft auszusteigen. Das Ergebnis war der beispiellose Absturz des russischen Finanzmarktes und anschließender Staatsbankrott. Hätten sie damals keine Möglichkeit gehabt für unkontrollierte, grenzübergreifende Spekulationen dann gebe es auch nicht die besagte Finanz-Pyramide und auch keinen Staatsbankrot von 1998. Seitdem dominieren die ausländischen Spekulanten den russischen Finanzmarkt und manipulieren diesen mit dem Ziel enorme Profite einzufahren. Mit den Folgen dieser Manipulationen hatten wir auch in 2007-2008 Ärger, als die Spekulanten wiederholt für den Zusammenbruch der Finanzmärkte sorgten und mit kolossalen Gewinnen verschwanden. Aber auch derzeitiger Kapitalfluss von mehr, als 100 Mrd. Dollar allein im letzten Jahr, hatte den Absturz des Rubels und den nächsten Wertverlust der Spareinlagen der Bürger zur Folge. Die Bürger sind diejenigen, die jedes Mal die Zeche für solche Spielchen zahlen müssen.

 

News Front: Aber es wird doch, als allgemeingültig angenommen, dass die Abschaffung der Devisenkontrollen unumgänglich sei, wenn man Investitionen aus dem Ausland anlocken möchte.

 

Glasjew: Zunächst einmal muss die Frage geklärt werden, um welche Investitionen genau es hier geht. Für direkte Investitionen im Rahmen von Kapitalanlagen, als Beteiligung am Gesamtvermögen sind Devisenkontrollen kein Problem. Die Fakten sprechen für sich – die führenden Länder in Sachen Direktinvestitionen aus dem Ausland sind China, Brasilien und Indien, die relativ harte Formen der Devisenkontrolle praktizieren. Investoren, die in Industrie investieren sind Faktoren wie Stabilität und Konkurrenzvorteile wichtig. Sie müssen das Recht bekommen für die Ausfuhr von Dividenden und für Export- und Importgeschäfte. Dafür ist eine freie Konvertierung des Rubels in laufenden Geschäften ausreichend. Mit Spekulanten ist es anders. Das sind diejenigen, die eine Abschaffung von Kontrollmechanismen fordern, weil sie ihre gewaltigen Profite gerade durch Destabilisierung der Märkte, durch Finanzblasen und durch Spekulationen gegen die nationale Währung erhalten. Die Kontrollmechanismen hindern sie daran, da sie die Märkte primär vor Destabilisierungsversuchen schützen sollen. Gibt es keine Devisenkontrolle — und der Markt wird zum Spielzeugin den Händen von Spekulanten, die mit allen Mitteln für eine weitere bleibende Destabilisierung sorgen, an der sie verdienen und damit potentielle Direktinvestoren abschrecken. Als Resultat haben wir den Anteil der Finanzmärkte in der Finanzierung der Direktinvestitionen mit einigen wenigen Prozentpunkten und gigantische Umsätze der spekulativen Geschäfte, die höher sind, als das Bruttoinlandsprodukt des Landes. Der Anteil der Investitionen aus dem Ausland ist dabei noch geringer. Und wenn man bedenkt, dass 85 % der ausländischen Investitionen, das zurückfließende russische Geld aus den Offshore-Zonen ist, dann ist dieser Anteil verschwindend gering.

 

News Front: Was ist dann die Gesamtbilanz der Vor- und Nachteile der Abschaffung von Kontrollmechanismen, die der Schuwalow, wie er behauptet, mit anderen liberalen Reformern durchsetzte?

 

Glasjew: Insgesamt hat uns die Abschaffung der Devisenkontrolle seit Anfang des letzten Jahrzehnts fast eine Trillion Dollar gekostet, die außer Landes geschaffen wurden. Das war einer der Gründe, warum die Pläne für Modernisierung der Wirtschaft gescheitert sind und das Wirtschaftswachstum zum Erliegen kam. Wäre dieses Geld im Land geblieben, dann wäre eine Akkumulationsrate von etwa 30% zu erwarten, im Einklang mit dem Erlass des Präsidenten vom 7 Mai 2012. Wir würden doppelt so schnell wachsen und würden die globale Krise von 2008 ohne Verluste überstehen. Auch die derzeitige Währungskrise würde es nicht geben. Das Bruttoinlandsprodukt würde um 50 Prozentpunkte höher liegen und wir würden uns alle einer wesentlich höheren Lebensqualität erfreuen.

 

News Front: Warum ist dann Schuwalow so kategorisch gegen die Einführung der Kontrollmechanismen? Sind ihm diese Zahlen und die internationalen Erfahrungen nicht bekannt?

 

Glasjew: Es ist doch Davos! Dieses Forum war ursprünglich, als Show für den Internationalen Kapital gedacht. Eine Art Strip-Bar, in der junge Weltverbesserer ihren Treueeid an das internationale Kapital leisteten und die ausländischen Investoren mit nackten Formen der Staatskontrollen verführten. Sie glauben daran, dass wenn man Investoren ködern möchte, muss man sich vollständig entkleiden – ihnen versprechen, sie mit Staatskontrollen nicht zu belästigen und ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Diesen Köder schlucken natürlich hauptsächlich die entsprechenden „Investoren“ – die Finanzspekulanten, die nur am sofortigen Maximalprofit interessiert sind. Um ernsthafte geschäftliche Beziehungen aufzubauen ist Davos ein falscher Ort. Langfristige Investoren sind nicht an der Abschaffung der Kontrollmechanismen interessiert, sondern an der Stabilität. Das möchte ich nochmals unterstreichen. Genauso, wie die heimischen Hersteller sind sie am Schutz der nationalen Märkte vor Destabilisierungsversuchen interessiert. Die spekulativen Angriffe auf den Markt eingeschlossen. Deswegen gehen sie nicht nach Russland, sondern nach China, Indien, Malaysia, Brasilien. Sogar die, in Brasilien geltende Steuer auf Ausfuhr von Vermögen schreckt sie nicht davor ab.

News Front: Bedeutet das, dass all diese Beschwörungen auf Nichtzulassen von Einführung der staatlichen Kontrollen nur den ausländischen Spekulanten was nützen?Glasjew: Warum nur ausländischen? Auch den heimischen natürlich. Denn russische Spekulanten agieren hauptsächlich aus den Offshore-Zonen und zählen nur deshalb formal zu den ausländischen. Und sie haben schnell gelernt, wie man Geld an der Destabilisierung der Märkte verdient. Sie haben auch die Finanzmächte mit ins Boot geholt, damit sie die Manipulationen mit den Märkten nicht behindern. Nach der Abschaffung der Devisenkontrolle in Bezug auf Staatsanleihen erwirtschafteten sie von jedem Dollar drei Dollar Profit zum Zeitpunkt, als die Pyramide zusammenbrach. Anschließend haben sie sich zügig vom Markt zurückgezogen und kamen nach dem Zusammenbruch wieder, um die Anleihen jetzt 30-fach billiger einzukaufen. Etwas Ähnliches passiert auch jetzt. Nach der Abwertung des Rubels, wurden die Anleihen für ausländische Investoren um die Hälfte billiger. Dazu kommt der starke Rückgang der Märkte. Also kann man jetzt wieder die Aktive billig einkaufen und anschließend die Preise hochtreiben, in dem neue Finanzblasen und Finanzpyramiden erschaffen werden. Die Unterstützung der Machthaber aus dem Finanzsektor brachte unseren Spekulanten um die 300 Mrd. Rubel, als Resultat von Anti-Krisenmaßnahmen der Jahre 2008-2009. Auch jetzt, die Spekulationen mit Währung gegen den Rubel wurden im großen Stil durchgeführt, dank der Finanzierung durch Zentralbank. Diese hat kommerzielle Banken refinanziert und scherte sich nicht um währungsbezogene Kontrollmaßnahmen.News Front: Was können wir dann tun? 

Glasjew: Man soll nicht auf das hören, was in Davos gesagt wird. In einem Bordell werden Sie ja auch nicht über die Werte der Familie diskutieren? Man sollte davon ausgehen, dass währungsbezogene Kontrollmechanismen – lediglich Werkzeuge der makroökonomischen Politik sind. Sie kamen immer zum Einsatz und werden immer zum Einsatz kommen, wenn es gilt nationale Märkte vor Außenbedrohungen zu schützen und eine makroökonomische Stabilität zu gewährleisten. Man sollte diese Fragen nicht politisieren und nicht idealisieren. Glauben Sie mir: im Notfall werden USA und EU alle Möglichkeiten der Währungskontrolle ausschöpfen, wenn es gilt ihre eigenen Währungs- und Finanzsysteme zu schützen. Das konnten wir erst vor kurzem in der Zypern-Finanzkrise beobachten. Auch die, gegen uns gerichtete Sanktionen sind nichts anderes, als eine Form dieser Maßnahmen. Die im Übrigen gegen das Völkerrecht verstoßen. Insofern kann man unser Verhalten in dem Fall nur so deuten: „Halte deine linke Wange hin, wenn man dich auf deine rechte haut“. Hingehalten werden allerdings nicht die Wangen unserer Finanzmächte, sondern die Taschen unserer Bürger, die überstürzt versuchen ihr Eingespartes ins Ausland zu verlagern. Währungsbezogene Kontrollmechanismen könnte man mit Sicherheitsmaßnahmen in den Flughäfen vergleichen. Ihr passiert doch bedenkenlos den Detektorrahmen, oder lasst es zu, dass Euer Gepäck durchsucht wird, oder sogar Körperscan? All das, um sich vor Terroristen zu schützen. Genauso mit der Währungskontrolle – sie sollte man einsetzen, wenn es gilt das eigene Finanzsystem vor Angriffen zu schützen, die Sanktionen, eingeschlossen. Die Sanktionen, die nichts anderes, als eine Form des Wirtschaftsterrorismus sind. Bedauerlicherweise ist das die gegenwärtige Situation. Wenn wir keine Regulierungs- und Kontrollmaßnahmen ergreifen, werden westliche Sanktionen unser Finanzsystem sprengen.

 

 

Wir danken Alex für die deutsche Übersetzung des Artikels!


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