VRD. Die Ortschaft Petrowka nach dem Bombardements

   Дата публикации: 30 января 2015, 17:42


Auf einmal kam der Artilleriebeschuss. In der Zeit befand sich noch meine Schwiegermutter drin. Eine Granate ist im Garten eingeschlagen, die andere traf direkt das Haus. Das Dach wurde komplett weggefegt. Sie wurde in den Trümmern eingeklemmt. Ihre beiden Beine waren abgerissen. Sie ist im Krankenhaus gestorben. — Wie ist Ihre Adresse? — Komsolow Ukraine Strasse, Haus Nr. 28. — Wann kam der Artilleriebeschuss? — Um halb elf, abends. Gestern. — Wie lange dauerte er? – Etwa zwei Minuten. – Warum konnte man sie nicht retten? Blutverlust? — Nein. Sie wurde mit einem Privatfahrzeug ins Krankenhaus gebracht und starb auf dem OP-Tisch. Ihr Herz war zu schwach. — Kommt der Rettungsdienst in solchen Fällen? — Nein. Es war ein Fahrzeug vom Katastrophenschutz, kein Rettungswagen. Polizei hat sich bis jetzt nicht sehen lassen. — Wie oft kommen Bombardements in ihrem Bezirk vor? — Oft. Anfang der Woche waren eine Nebenstelle des Bergwerks und die Klinik getroffen. Und jetzt… — Wie heißen Sie? – Morozow, Igor Valerjewitsch.

Es kam ein lauter Knall. Wir waren zuhause. Wir warfen uns alle zu Boden. Wir hatten Riesenangst, um raus zu schauen. Nach zehn Minuten ging ich raus. VRD-Widerstandskämpfer waren bereits vor Ort. Sie inspizierten alles und nahmen die Splitterfragmente mit. Sie sagten, dass wir uns beruhigen sollen, es sei vorbei. — Gibt es Opfer? — Nein. Aber alle Türen und Fenster sind Schrott. — Waren Sie zuhause als es passierte? — Ja. Es passierte gegen halb elf. Ich, meine Frau und mein Onkel. — Wie lange dauerte der Beschuss? — Den ganzen Tag wurde geschossen. — Wie oft kommen Bombardements in ihrem Bezirk vor? – In letzter Zeit — jeden Tag. Die letzten zwei Wochen — jeden Tag. Sie bombardieren ohne Ende. — Können Sie zeigen, was bei Ihnen getroffen wurde. — Im Haus kam nichts zu Schaden. Nur draußen. Alle Fensterscheiben kamen zu Bruch. Ich heiße Vladimir Petrovitsch, Gogoljastrasse 20, Donezk.

Ich heiße Livanik Oleg. Ich bin der Hausherr. — Was ist hier geschehen? — Kurz nach 10, aus Richtung Marenka, denke ich, ist eine Granate eingeschlagen. Sie traf das Haus, den Garten und das anliegende Grundstück. — Waren Sie in dieser Zeit zuhause? — Ja, war ich. — Gibt es Opfer? — Gott sei Dank sind alle am Leben. Mein Sohn hat die Türzarge ans Bein abbekommen. Aber es ist alles ist in Ordnung. — Wie lange dauerte der Beschuss? — 5, vielleicht auch 2 bis 3 Minuten. Es ist schwer einzuschätzen. — Wird ihr Bezirk öfters beschossen? — Ja. Vor dem Silvester ist eine Granate auf dem Nachbargrundstück gelandet. Dort gingen nur Fensterscheiben zu Bruch. Auf Tokarewa Straße wurden ebenfalls zwei Wohnhäuser getroffen. Es ging schon oft genug daneben. Aber dieses Mal hat es uns auch getroffen. — Wie ist Ihre Adresse? — Gogolja 4.


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